Die SLRG ist eine gemeinnützige, humanitäre Organisation im Sinne des Rotkreuz-Gedankens. Sie bezweckt die Unfallverhütung sowie die Lebensrettung aus allen Notlagen, insbesondere aus stehenden und fliessenden Gewässern. Sie fördert dabei den Breitensport und die Jugendarbeit.

1933 09.04.1933: Gründung der SLRG im Restaurant "Zur Kaufleuten" mit dem Ziel der "Rettung von Menschen aus Wassernot" durch Schwimmkurse und die Ausbildung von Rettungsschwimmern
1934 Delegiertenversammlung legt die ersten Kursreglemente und Prüfungsvorschriften für Brevet l und Brevet ll fest
1934 27.05.1934: Erste Brevetprüfung in Bern
1935 242 Personen absolvieren das Brevet I, 25 das Brevet II
1935 Das offizielle Signet der SLRG, drei Wellen unter einem Rettungsring, wird kreiert
1941 Gründung der ersten Sektionen: Innerschweiz und Solothurn
2. Weltkrieg SLRG empfiehlt als erste Organisation weltweit die künstliche Beatmung und Wiederbelebung
1945 Initiativ-Vorschlag der SLRG an das Schweizerische Rote Kreuz (SRK), Blutspendeaktionen zu organisieren
1947 Mitglied im Schweizerischen Landesverband für Sport SLS
1947 24.08.1947: Durchführung des ersten Sektionstreffens
1950 Antrag zur Vereinheitlichung der Wiederbelebungsmethode (SRK, Samariterbund, Militärsanitäter, Elektrotechn. Verein)
1951 1. Ausgabe von "Lerne Rettungsschwimmen"
1952 27.04.1952: Einstieg in die Bergrettung Gründung der Rettungsflugwacht RFW an der Delegiertenversammlung in Twann
1952 Geburtszeit des Brevet IV (Rettungsfallschirmer), ausgestellt nach bestandener Ausbildung bei der Royal Air Force in Abingdon
1955 Einführung des Jugendbrevets zusammen mit dem SRK
1956 Mitglied im Interverband für Schwimmen IVSCH
1959 Pionierarbeit der Ärztekommission. Einführung der Mundbeatmung in Organisationen wie Armee, SRK, Zivilschutz, Alpenclub, Samariter, U.S. Army u. a.
1960 Gründung der unabhängigen REGA
1961 Zusammenarbeit mit dem neugegründeten Interverband für Rettungswesen IVR
1963 Das SRK räumt der SLRG das Recht ein, das rote Kreuz im Logo zu tragen
1963 30-Jahre-Jubiläum: SLRG besteht aus 56 Sektionen und hat über 28'000 Brevets herausgegeben
1969 Vereinigung mit dem Schweizerischen Rettungsschwimmerverband SRV
1970 Zusammenarbeit mit dem Unterwassersportverband SUSV, Zusammenarbeit mit BfU und SUVA
1983 SLRG besteht bereits aus 112 Sektionen
80er Jahre Neudefinition der Aufgaben der Geschäftsleitung sowie des Zentralvorstandes, Übertragung von mehr Verantwortung für die Regionen
1993 SLRG besteht aus 136 Sektionen
90er Jahre Herzmassage CPR wird eingeführt und verankert
2007 SLRG lanciert Petition für obligatorischen Schwimmunterricht an den Schweizer Schulen
2008 75-Jahre-Jubiläum der SLRG Schweiz
2011 Einführung der Neuen Ausbildungsstrukturen NAUS mit modularem Aufbau der Ausbildung

 

3. Oktober 1953 - Gründung der Sektion St. Gallen See

Am Samstag, dem 3. Oktober 1953, gründeten im Hotel Speer in Rapperswil 25 initative Rettungsschwimmer unsere Sektion. Armand Boppart aus St. Gallen, ein führendes Mitglied des Zentralvorstandes der SLRG, animierte die Teilnehmer des Brevetkurses aus dem Jahre 1952 zur Gründung einer Sektion. (Gut besuchte Brevetkurse fanden schon seit 1949 statt.) Weil die Gründungsmitglieder aus den Gemeinden Rapperswil, Jona, Schmerikon und Uznach stammten, wählte man den Namen 'Sektion St. Gallen See'. Zum ersten Präsidenten wurde Eugen Bruhin aus Uznach ernannt.

29. April 1956 - Namensänderung in Sektion Rapperswil

Eine Hauptaufgabe der Sektion bestand und besteht auch heute noch darin, Rettungsschwimmer auszubilden. Dem gegenüber hatte der Name unserer Sektion keine solche Beständigkeit. Am 29. April 1956 wurde erstmals der Name auf Antrag der Sektion an der Delegiertenversammlung der SLRG in 'Sektion Rapperswil' umbenannt.

Neben den erwähnten Namensänderungen durchlebte der Verein auch schwierigere Phasen. Beispielsweise verfügte der Verein in den Jahren 1962 und 1963 über keine Brevet II - Inhaber. Im Protokoll der 10. Generalversammlung wurde dies wie folgt vermerkt: 'Es wird auch versucht, irgendwo einen Inhaber des Brevet II aufzutreiben, damit wieder einmal ein Rettungsschwimmkurs durchgeführt werden kann'.

An der 14. Generalversammlung wollte der gesamte Vorstand zurücktreten und da aus den Reihen der Mitglieder keine Neuzuzüger zu gewinnen waren, befasste man sich mit der Auflösung des Vereins. Aufgrund der guten Finanzlage und des 14jährigen Bestehens konnte man sich schliesslich doch noch zu einem Kompromiss durchringen.

23. März 1974 - Namensänderung in SLRG Sektion Rapperswil-Jona

Danach dauerte es rund 18 Jahre, bis die heutige Bezeichnung 'Sektion Rapperswil-Jona' den Vereinsmitgliedern vorgeschlagen wurde. Bei der Abstimmung an der Generalversammlung vom 23. März 1974 gab es eine längere Diskussion, doch konnte man sich schliesslich mit einer Gegenstimme mit dem neuen Namen identifizieren.

Im August 1979 wird die erste Jugendgruppe durch Andreas Hofstetter und Jürg Marty trotz Widerstand aus dem Vorstand der Sektion gegründet. Um genügend Mitglieder für diese neue Jugendgruppe zu finden wurden verschiedene Klassen in der Sekundarschule Rapperswil während dem Unterricht besucht und direkt dafür Reklame gemacht. Nachdem im ersten Training nur gerade 8 Interessenten erschienen sind musste jeder für das zweite Training einen Kollegen mitbringen.

Bereits 1980 nahm die Jugendgruppe der SLRG Sektion Rapperswil-Jona das erste Mal erfolgreich an den Jugend-Regionalwettkämpfen teil.

8. September 2001 - 24-Stunden-CPR am Informationstag der Nothilfe

2001cpr In den Protokollen der Vorstandssitzungen wurden folgende Bemerkungen zu den Vorbereitungen für diesen Anlass festgehalten:
  • Es wird ein '24-h-CPR-praktizieren' durchgeführt. Dies wurde fast einstimmig angenommen.
  • Durchführungsort: Beginn Holzbrücke (wurde später auf den Fischmarktplatz verlegt)
  • Zeit: 08.09.2001, 0:00 – 24:00
  • OK: Kerim Eker, Daniel König, Daniela Salzmann

24-h-CPR (Rückblick):

  • Ablösungen haben problemlos funktioniert
  • Vorbereitungen liefen harzig (Leute organisieren, Adressen von Mitgliedern nicht verfügbar)
  • intern grosser Ertrag, extern wenig Echo (Grund schlechtes Wetter?)

 

28. Juni 2003 - 50 Jahre SLRG Sektion Rapperswil-Jona

2003jubilaeum Am 28. Juni 2003 wurde die Sektion Rapperswil-Jona gefeiert.

50 Jahre nach der Gründung fand an diesem Tag ein grosses Fest für alle Vereinsmitglieder und Freunde statt. Gäste aus der Politik, der Zentrale und von Nachbarsektionen feierten zusammen mit den Mitgliedern ein grossen Fest im Stampf in Jona. Eine Film-Vorführung von 'Le grand Bleu' unter freiem Himmel rundete das Programm ab.

Frühling 2007 - Das erste Vereinslokal der SLRG Sektion Rapperswil-Jona nimmt Gestalt an

2007vereinslokal Nach zähen Verhandlungen mit der Gemeinde und einigen zwischenzeitlichen Enttäuschungen nimmt das erste Vereinslokal der SLRG Sektion Rapperswil-Jona nun Gestalt an.

Viele Stunden Arbeit wurden von verschiedensten Helfern der Sektion geleistet damit das Vereinslokal (Theorieraum, Aufenthaltsraum und Materiallager) den Mitgliedern im Lido zur Verfügung steht. Die offizielle Eröffnung fand am 07.07.2007 mit einem 'Tag der offenen Tür' statt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben diesen Traum zu verwirklichen !

Herzlichen Dank allen Helfern: Kerim Eker + Martin Rüthemann + Martin Boxler + Michael Hediger + Ursula Hediger + Thomas Ruoss + Yvonne Konrad + Reinhard Roth + Jeanine Forster + Roman Gröner + Yves Marchon + Karin Ruoss + Christine Nüesch + Yvonne Kompein + Myriam Anderegg + Andreas Hofstetter + Peter Kotyczka + Beatrice Bollhalder + Björn Denzler + Markus Müller + Ramona Rüdisser + Martin Garrecht + Kim Rindlisbacher + Hansruedi Etter + Roger Leu + Jürg Marty

17.08.2014 - Die Jugendgruppe der SLRG Sektion Rapperswil-Jona wird 35 Jahre alt

Was am 17.08.1979 mit zwei Leitern und ca. 10 Jugendlichen und entgegen den Plänen des damaligen Vorstandes der Sektion begann wurde an einem Jubiläumsfest für alle aktiven und ehemaligen Jugendleiter am 26.10.2014 gefeiert. Im Laufe der vergangenen 35 Jahre ist aus dieser kleinen Gruppe von schwimmbegeisterten Jugendlichen eine Jugendgruppe von ca. 100 Jugendlichen gewachsen welche sich wöchentlich in fünf verschiedenen Trainingsgruppen in Rapperswil und Schmerikon weiterbildet und immer wieder an Meisterschaften für Erfolge sorgt.

Ein herzliches Dankeschön an alle aktiven und ehemaligen Jugendleiter welche einen beträchtlichen Teil ihrer Freizeit für die Jugendgruppe opfern resp. geopfert haben!

 

Die Sektionsversammlung hat folgende Mitglieder zu Ehrenmitgliedern gewählt:

  • Abderhalden Otto, Rapperswil
  • Abderhalden Herbert (U2017)
  • Altorfer-Abderhalden Maria, USA
  • Bolliger Walter, St. Gallenkappel
  • Eker Kerim, Jona
  • Good Othmar (U2017)
  • Gröner Roman, Jona
  • Hediger Michael, Jona
  • Hediger-Jud Ursula, Jona
  • Hofstetter Andreas, Russikon
  • Marty Jürg, Jona
  • Oberholzer Karl, Jona
  • Ruoss Thomas, Jona

Folgende Zusammensetzung des Vorstandes seit der Gründung der Sektion Rapperswil-Jona ist bekannt:

Jahr Präsident Aktuar Kassier Technischer Leiter
1953 Eugen Bruhin      
1954 Eugen Bruhin      
1955 Eugen Bruhin      
1956 Eugen Bruhin      
1957 Eugen Bruhin      
1958 Eugen Bruhin      
1959 Eugen Bruhin      
1960 Eugen Bruhin      
1961 Eugen Bruhin      
1962 Eugen Bruhin      
1963 Otto Abderhalden      
1964 Otto Abderhalden      
1965 Otto Abderhalden      
1966 Otto Abderhalden      
1967 Otto Abderhalden      
1968 August Merkofer Vera Hildinger Hansruedi Waldis Dieter Joh
1969 August Merkofer   Hansruedi Waldis  
1970 August Merkofer   Hansruedi Waldis Peter Züst
1971 August Merkofer Mario Colomba Ruedi Gmür Peter Züst
1972 August Merkofer Mario Colomba Ruedi Gmür Herbert Abderhalden
1973 August Merkofer Mario Colomba Ruedi Gmür Herbert Abderhalden
1974 August Merkofer Mario Colomba Ruedi Gmür Herbert Abderhalden
1975 Herbert Abderhalden Mario Colomba Ruedi Gmür Adrian Kleiner
1976 Herbert Abderhalden Mario Colomba Ruedi Gmür Adrian Kleiner
1977 Herbert Abderhalden Mario Colomba Ruedi Gmür  
1978 Herbert Abderhalden M. Szöny    
1979 Herbert Abderhalden M. Szöny    
1980 Herbert Abderhalden      
1981 Herbert Abderhalden      
1982 Herbert Abderhalden      
1983 Herbert Abderhalden Walter Bolliger Hartmut Rottmann Roland Gubser
1984 Herbert Abderhalden Walter Bolliger Hartmut Rottmann Roland Gubser
1985 Herbert Abderhalden Walter Bolliger Hartmut Rottmann Roland Gubser
1986 Herbert Abderhalden Walter Bolliger Hartmut Rottmann Roland Gubser
1987 Herbert Abderhalden Walter Bolliger Hartmut Rottmann  
1988 Herbert Abderhalden Wendelin Achermann Hartmut Rottmann Karl Oberholzer
1989 Herbert Abderhalden Wendelin Achermann Hartmut Rottmann Karl Oberholzer
1990 Herbert Abderhalden Wendelin Achermann Jürg Marty Karl Oberholzer
1991 Walter Bolliger Wendelin Achermann Jürg Marty Karl Oberholzer
1992 Walter Bolliger Wendelin Achermann Jürg Marty Karl Oberholzer
1993 Walter Bolliger Wendelin Achermann Jürg Marty Karl Oberholzer
1994 Walter Bolliger Wendelin Achermann Jürg Marty Karl Oberholzer
1995 Walter Bolliger Anita Sandmeier Jürg Marty Michael Fuchs
1996 Walter Bolliger Anita Sandmeier Jürg Marty Daniel König
1997 Michael Hediger Anita Sandmeier Jürg Marty Daniel König
1998 Michael Hediger Anita Sandmeier Jürg Marty Thomas Ruoss
1999 Michael Hediger   Jürg Marty Thomas Ruoss
2000 Michael Hediger Daniela Salzmann Jürg Marty Thomas Ruoss
2001 Michael Hediger Daniela Salzmann Jürg Marty Thomas Ruoss
2002 Michael Hediger Daniela Salzmann Jürg Marty Thomas Ruoss
2003 Michael Hediger Barbara Bühler-Gmür Jürg Marty Thomas Ruoss
2004 Michael Hediger Barbara Bühler-Gmür Jürg Marty Thomas Ruoss
2005 Michael Hediger Barbara Bühler-Gmür Jürg Marty Thomas Ruoss
2006 Michael Hediger Benjamin Marty Jürg Marty Kerim Eker
2007   Benjamin Marty Jürg Marty Kerim Eker
2008   Benjamin Marty Jürg Marty Kerim Eker
2009   Benjamin Marty Jürg Marty Kerim Eker
2010   Benjamin Marty Jürg Marty Kerim Eker
2011   Benjamin Marty Nicole Schubiger Kerim Eker
2012   Benjamin Marty Nicole Schubiger Kerim Eker
2013   Patrick Gaus Nicole Schubiger Hansruedi Etter
2014   Patrick Gaus Nicole Schubiger Hansruedi Etter
2015   Patrick Gaus Nicole Schubiger Hansruedi Etter
2016   Samuel Kälin Sabine Schumann Simon Rieser
2017   Samuel Kälin Nicole Schubiger Simon Rieser

 

Jahr Präsident Aktuar Kassier Technischer Leiter
1953 Eugen Bruhin












 














 














 
1954
1955
1956
1957
1958
1959
1960
1961
1962
1963 Otto Abderhalden
1964
1965
1966
1967
1968 August Merkofer Vera Hildinger Hansruedi Waldis Dieter Joh
1969
 
 
1970 Peter Züst
1971


Mario Colombo


 
Ruedi Gmür
1972 Herbert Abderhalden
1973
1974
1975 Herbert Abderhalden Adrian Kleiner
1976
1977




 
1978 M. Szöny



 
1979
1980

 
1981
1982
1983 Walter Bolliger Hartmut Rottmann Roland Gubser
1984
1985
1986
1987  
1988 Wendelin Achermann Karl Oberholzer
1989
1990 Jürg Marty
1991 Walter Bolliger
1992
1993
1994
1995 Anita Sandmeier Michael Fuchs
1996 Daniel König
1997 Michael Hediger
1998 Thomas Ruoss
1999  
2000 Daniela Salzmann
2001
2002
2003 Barbara Bühler-Gmür
2004
2005
2006 Benjamin Marty Kerim Eker