Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG ist die grösste Organisation für Wassersicherheit der Schweiz. Wir leisten schweizweit Präventionsarbeit zur Verhütung von Unfällen am, im und auf dem Wasser, bilden Rettungsschwimmer aus und sorgen an zahlreichen Veranstaltungen mit Sicherungsdiensten für die Wasseraufsicht.

Mit dem Programm «Wassersicherheit macht Schule» unterstützt die SLRG Lehrpersonen bei der Umsetzung der im Lehrplan 21 definierten Kompetenzzielen zum Thema Sicherheit am, im und auf dem Wasser.

Das Unterrichtsmaterial können Sie kostenlos als Download oder zum Selbstkostenpreis in gedruckter und gehefteter Form beziehen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern mit den Unterlagen viel Vergnügen und interessante Lektionen!

www.schule-slrg.ch

Wie die Mund-zu-Mund-Beatmung 1798 angewandt wurde, zeigt dieser Auszug aus dem «Gesundheitsbüchlein für Bergleute» von Johann Karl Arnold eindrücklich. Schmunzeln erlaubt!

Ertrunkene müssen, sobald man sie findet, mit dem ganzen Leibe aufs Trockene gezogen und in das nächste Haus getragen werden. Bei dieser Fortbringung muss man sorgen, dass der Kopf nicht niederhange, sondern etwas in die Höhe gerichtet sey, auch die Brust nicht gedrückt werde. Man trägt ihn dann in ein Zimmer, welches weder zu kalt noch zu warm ist, entkleidet ihn ganz und reibt ihm mit warmen Tüchern Hände, Füsse, Rücken und Bauch; oder man bestreut ihn dicke mit Sand, Asche, oder Salz, bis an den Hals und fährt mit dem Reiben unaufhörlich fort.

Mittlerweile lege auch ein gesunder Mensch seinen Mund dichte auf den Mund des Verunglückten, halte demselben die Nase zu und blase ihm oft und viel Luft ein. Man kann ihm auf diese Weise auch etwas Tobaksdampf in den Mund blasen. Das Einblasen der Luft in die Lunge des Verunglückten muss aber gelinde, sanft und nach und nach, jedoch anhaltend geschehen. Man stecke auch den mit Oel bestrichenen Stiel einer Tobakspfeife in den Mastdarm des Verunglückten und ein anderer Rauchender, blase den Rauch durch die im Mastdarm steckende Pfeife in den Leib. Oder man zünde zwei gestopfte Tobakspfeifen an, halte die Köpfe derselben auf einander und stecke den Stiel der einen Pfeife in den Mastdarm, aber auch durch die andere Pfeife blase man den Rauch häufig ein.

Während dieses alles vorgenommen wird, reibe ein andrer das Gesicht, besonders die Schläfe des Verunglückten mit Essig oder Brandwein, halte ihm auch solchen unter die Nase, auch blase man etwas Schnupftobak in die Nasenlöcher. Die Burst, sonderlich die Gegend des Herzens und der Rückgrat muss sanft gerieben werden und die Fusssohlen muss man mit einer scharfen Bürste stark bürsten. Unterdessen wird das Zimmer nach und nach erwärmt, und wenn der Verunglückte wiederum auflebet, so putzt man ihm den Sand oder das Salz vom Körper ab, fährt auch mit Reiben des ganzen Körpers fort. Sobald er wieder schlucken kann, giebt man ihm allgemach und gleichsam Tropfenweise, ein wenig von einem warmen Getränke. Sorgfältig hüte man sich, solche Ertrunkene, nach dem alten Vorurteil, zu wälzen, zu rollen, oder auf den Kopf zu stellen, denn dieses würde sie vollends tödten und alle Hülfsmittel fruchtlose machen.

Mit ein bisschen Verspätung.... Hier noch die Info for das diesjährige Linthschwimmen während den Sommerferien.

Der erste Termin wäre schon diesen Mittwoch (12.07.2017) und das Wetter sieht momentan nicht so rosig ein. Wir sind jedoch Optimisten und hoffen dass es sich doch noch zum Guten wendet.

So funktionierts...

  • Interessenten tragen sich in der Doodle Umfrage ein an welchen Terminen es ihnen gehen würde: http://doodle.com/poll/mb2ktftnq3ua5f8m
  • Sobald man sich an mindestens einem Datum eingetragen hat, erhält man die Mails über die Durchführungen / Änderungen für alle Termine
  • Wer sich für kein Datum anmeldet, wird keine weiteren Mails von mir diesbezüglich erhalten.
  • An- resp. Abmeldungen sind bis 1 Stunde vor dem Anlass möglich. (Also bis 17:50 Uhr) An- / Abmeldung im Doodle oder auch per SMS möglich (079 752 25 42)
  • Es ist wichtig dass ihr nicht unabgemeldet fernbleibt oder ohne Anmeldung erscheint, das gibt ein Chaos bezüglich Anreise.
  • Je nach Wetter kann auch kurzfristig abgesagt werden. (Gewitter...)
  • Beim Eintragen in der Doodle Umfrage bitte eintragen ob ihr mit dem Auto kommen könnt. Bei Doodle Vermerk "Auto" hinter den Namen setzen und die Anzahl der freien Plätze ohne Fahrer
  • Wir sind froh um Fahrer, also bitte melden. Gemäss Ursi können wir eine Entschädigung für das Fahren beim Verein einholen. Infos folgen.
  • Das Schwimmen selber ist ungezwungen. Treiben lassen, mit dem Ball spielen oder wirklich aktiv schwimmen ist jedem selbst überlassen.
  • Die Linth ist immer viel kälter als der See. Neopren und/oder Wet-Shirt sind empfohlen. Je nach Wetter und Wassertemperatur, aktuell sind es ca. 18 Grad.
  • Aktuelle Daten der Linth können hier abgerufen werden. http://www.hydrodaten.admin.ch/de/2104.html
  • Treffpunkt für das Schwimmen ist jeweils das Hanfländer um 18:50. Abfahrt pünktlich 19:00 Uhr. Wir warten nicht...
  • Wichtig!!! Badehosen angezogen.
  • Trockene Kleider und Tuch in einem Sack. Diesen Sack seht ihr erst wieder am Ausstigspunkt!
  • Schwimmhilfen (aufblasbare Bälle, Ringe, Matratzen sind erlaubt oder schon fast empfohlen)
  • Genügend Zeit für den Abend einplanen. Schwimmen macht Hunger und Durst. Rückreise individuell ist auch möglich.
  • Falls jemand einen Gast mitbringt, bitte den Gast auch im Doodle anmelden,damit ich einigermassen einen Überblick über die Teilnehmer habe. Gäste sind willkommen, müssen aber sichere Schwimmer sein.

Termine 2017:

  • 12.07.2017 - Mittwoch
  • 20.07.2017 - Donnerstag
  • 26.07.2017 - Mittwoch
  • 03.08.2017 - Donnerstag
  • 09.08.2017 - Mittwoch

Sollte ich etwas vergessen haben, oder sonst noch Fragen offen sind, dürft ihr mich gerne kontaktieren. Am besten bin ich per Mail zu erreichen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ich hoffe auf rege Teilnahme und warmes Wetter.

Bis bald Roman

1. Linthschwimmen 2017 am 12.07.2017 (man beachte die Temperaturkurve!)

wasser

Radio Zürisee Redaktor Andi Wullschleger ist Bootsführer - und natürlich sass er im Kino beim neusten «Baywatch»-Streifen ganz nahe an der Leinwand. Zugegeben er bringt vieles mit und möchte nun Rettungsschwimmer werden. Ist das realistisch?

Es klingt ja eigentlich nicht so schwer. Man besucht ein paar Kurse und Ausbildungen - und ist dann Rettungsschwimmer. Aber wie erwartet steckt viel mehr dahinter. Andi "Wulli" Wullschleger hat sich entsprechend bei der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) erkundigt.

Das modular aufgebaute Ausbildungsangebot der SLRG behandelt in jedem Modul klar definierte Schwerpunktthemen. Je nach Bedarf können die Module einzeln oder als Paket gebucht werden. Wulli hat in der Grundausbildung einen "Nothelferkurs" (Modul BLS-AED) besucht. Der Kurs vermittelt das richtige Verhalten in Notsituationen und erklärt das Zusammenspiel von Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators.

Dann endlich geht's ins Wasser. Auch hier musste "Wulli" ganz vorne anfangen und das Brevet Basis Pool bei der SLRG Sektion Rüti absolvieren. Und da er in seiner Freizeit auch Bootsführer ist, dachten wir es wäre klug wenn er auf dem Zürisee im Ernstfall auch jemanden retten könnte. Und so haben wir Andi Wullschleger auch in das Modul See bei der Sektion Rapperswil-Jona geschickt. Informationen zu den einzelnen Ausbildungs-Modulen könnt ihr hier nachschauen.

Ob er die Ausbildung packt? Wir wissen es ehrlich gesagt noch nicht - aber er will Rettungsschwimmer werden mit allem Drum und Dran. Und ob er es schafft hört ihr bei Radio Zürisee im Programm zwischen dem 3. und 8. Juli in der Morgenshow.

Erste Impressionen u.a. auch aus dem Modul See der SLRG Sektion Rapperswil-Jona seht ihr in den folgenden Videos.

Rettungsschwimmer - Der Traum

 

Rettungsschwimmer -  Die Ausbildung (Modul See der Sektion Rapperswil-Jona)

 

Rettungsschwimmer - Die Baderegeln

 

Eine Übersicht aller Kurse der Sektion Rapperswil-Jona findet ihr unter "Ausbildung - Kursübersicht der Sektion".

Das Modul BLS-AED der SLRG vermittelt Wissen und Fertigkeiten zur schnellen Reaktion bei einem Herzstillstand. Eine rechtzeitig angewendete Herz-Lungen-Wiederbelebung rettet Leben!

Die Bezeichnung «BLS-AED» steht für die beiden Begriffe «Basic Life Support» und «Automated External Defibrillator». Der Kurs vermittelt das richtige Verhalten in Notsituationen und erklärt das Zusammenspiel von Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators. Das SLRG Modul BLS-AED ist durch das SRC (Swiss Resuscitation Council) anerkannt.

cpr

Inhalte

  • Theorie Herz-Kreislauf-System
  • Verhalten im Notfall
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Defibrillation mit AED

Zielgruppe

  • Personen, die ihr Wissen im Bereich Erste Hilfe nach dem Besuch des Moduls Nothilfe vertiefen wollen.
  • Personen, die privat oder beruflich mit Herzkreislauf erkrankten Menschen konfrontiert sind.

Voraussetzungen

Für das Modul BLS-AED bestehen keine Eintrittsbedingungen. Der Kurs wird für alle Personen ab vollendetem 12. Altersjahr empfohlen.

Gültigkeit

Das Modul BLS-AED ist zwei Jahre gültig. Wird in dieser Zeit kein Wiederholungskurs absolviert, bleibt die Ausbildung sistiert und kann über den Wiederholungskurs BLS-AED wieder aktiviert werden.

Kursdaten

Das Modul BLS-AED findet am Dienstag, 20.06.2017, von 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr im Lido in Rapperswil statt.

Kurskosten

CHF 170.00

Anmeldung

Anmeldung mit dem folgenden Formular bis am 08.06.2017 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an die folgende Adresse: Nicole Schubiger, Greithstrasse 24, 8640 Rapperswil.

Das Schnee-Plausch-Weekend findet am 14./15. Januar 2017 statt.

Fantastische Pisten, weisse Berggipfel und viel Fun - Das ist Skifahren und Snowboarden im Hoch-Ybrig!

Wir werden im Restaurant Bärghus mitten im Skigebiet Hoch-Ybrig direkt bei der Bergstation Luftseilbahn Weglosen - Seebli und der Talstation 4er Sesselbahn Sternen übernachten. Zwei 12er-Schlafsäle und ein kleines Zimmer sind reserviert, müssen aber noch definitiv bestellt werden.

Bitte melde Dich bis 05.12.2016 an bei Ursi Hediger und trage Dich im Doodle ein, danke.

Wann: 14./15. Januar 2017
Wo: Hoch Ybrig
Wer: SLRG-Mitglieder mit Partner und Familie
Anreise: Organisieren wir separat
Kosten: CHF 30.00 für SLRG-Mitglieder
CHF 75.00 für Partner
Familienpreis bitte anfragen
Skikarte: Organisiert jeder selber
(evtl. Gruppenbillett)
 Anmelden: Doodle: http://doodle.com/poll/xenxm33a7g45ztxs
Einzahlung des Beitrages auf das Vereinskonto
Bank Linth LLB, Uznach
CH15 0873 1001 2897 3201 9
Teilnehmerzahl: beschränkt
Versicherung: Sache der Teilnehmer
Fragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einladung zum SLRG Herbstferien- Anlass

Wann Dienstag, 18. Oktober 2016, 18:45 Uhr
Wo Treffpunkt in unserem SLRG Vereinsraum Lido Rappi
Trocken-Programm 19.00- 20.00 Mini- Golf spielen in der Anlage gleich nebenan (tolle Preise), anschliessend gemütliches Beisammensein in unserem Vereinsraum mit Essen (organisiert Ursi)
Regen-Programm Fondue essen ( organisiert Ursi) und gemütliches Beisammensein mit Karten spielen, bitte mitnehmen
Kosten Vom Verein bekommen wir noch Geld für den Anlass, die restlichen Kosten werden wir unter den Anwesenden aufteilen, dh max Fr 10.-. Bitte am Anlass mitbringen, danke
Anmelden Bitte bis Sonntagabend 16. Oktober 2016 per SMS/ WApp oder Mail bei Ursi Hediger anmelden oder im Training sich auf der Anmeldeliste einschreiben, Danke
Wunsch Bitte allen Aktiven SLRG ler weiterleiten, Danke
Fragen / Infos Ursi Hediger

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG blickt auf die Badesaison 2016 zurück. Dieses Jahr sind bis im September 49 Menschen in Schweizer Gewässern ertrunken. Darunter befinden sich nach Analyse der SLRG 26 Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft.

Bis heute zählt die SLRG 49 Menschen, die in Schweizer Gewässern ertrunken sind. Darunter sind 41 Männer, vier Frauen und vier Kinder. 47 der Todesfälle ereigneten sich in den offenen Gewässern (95% aller Unfälle). In diesen verunfallten 24 Menschen in Flüssen und 23 in Seen (wovon drei Fälle beim Tauchen geschahen). Ein Ertrinkungsfall wurde in einem Swimmingpool und einer in einem Baggersee registriert. Unter den Opfern waren 26 Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft.

Mit der Onlinekampagne «Mit Sicherheit mehr Wasserspass» oder dem Baderegelflyer unter gleichnamigem Titel, erklärt die SLRG Sinn und Zweck der Baderegeln – ein Versuch zum richtigen Verhalten am und mit dem Wasser zu motivieren. Für die Gruppe der Asylsuchenden, Personen mit Migrationshintergrund sowie Touristen wurde im Sommer der Spezialflyer «Spass am, im und auf dem Wasser» lanciert. Die Baderegeln wurden zwecks besserer Verständlichkeit übersetzt und mit neuen Illustrationen versehen. Bei der Zielgruppe Kinder hat die SLRG mit ihrer Präventionskampagne «Das Wasser und ich» 2016 mit 828 besuchten Kindergärten wieder über 15‘000 Kinder schweizweit erreicht und für den richtigen Umgang mit dem Wasser sensibilisiert.

Erfolgreiche Partnerschaft: 150 aktualisierte Baderegeltafeln aufgestellt – mehr sollen folgen

Dank der Unterstützung des Krankenversicherers Visana konnte die SLRG 2016 knapp 150 Standorte mit den aktualisierten Baderegeltafeln ausrüsten. Bäder und überwachte Badeplätze standen dabei im Fokus. Die beliebten Treffpunkte für Badende und Wasserbegeisterte sind ein idealer erster Einstiegspunkt, um die Bevölkerung möglichst breit anzusprechen. Doch das ist erst der Anfang. Bereits jetzt wird die Planung vorangetrieben, die Schweizer Gewässer 2017 weiter zu erschliessen und die Bevölkerung noch mehr für die Wasserunfallprävention zu sensibilisieren. Konkret: Die Baderegeltafeln sollen weiter erneuert oder neue Standorte erschlossen werden.

Wasserunfallprävention – wie weiter?

Zusammen mit der bfu werden seit letztem Jahr Anstrengungen unternommen, um einen National Water Safety Plan (Nationaler Wassersicherheitsplan) zu etablieren. Dieser Plan sieht vor, alle am Wasser agierenden Verbände und Organisationen an einen Tisch zu bringen und die Kräfte für die Wasserprävention zu bündeln. Mit diesem Vorgehen will man ein noch effizienteres und wirkungsvolleres Präventionsnetz über die Schweiz und ihre Gewässer spannen. Am 23. November wird am «Wasseratelier» in Sursee das weitere Vorgehen in Sachen National Water Safety Plan erörtert.