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Die neue Sprützposcht-Ausgabe (Nr. 37, Frühling 2011) ist online und kann unter Sprützposcht heruntergeladen werden. Ebenso ist das an alle Mitglieder verschicke Jahresprogramm 2011 inkl. Infoblatt 2011 im internen Download-Bereich für registrierte Benutzer abrufbar.  Cool

SLRG Regionalwettkämpfe in Bülach vom Samstag, 20.November 2010

Drei Rettungsschwimmteams der SLRG Rapperswil-Jona zeigten in Bülach am letzten Samstag grosse Leistungen. Die Damen erschwammen die Bronzemedaille mit Schnelligkeit und technischem Können. Das Plauschteam aus der Rosenstadt siegte sogar in seiner Kategorie.

Am vergangenen Samstag lud die SLRG Region Zürich zu den diesjährigen Rettungsschwimmwettkämpfen ins Sportzentrum Hirslen in Bülach. Drei Teams der SLRG Rapperswil-Jona kämpften um Edelmetall. Alle drei Teams zeigten sehr gute schwimmerische Leistungen. Die Damenmannschaft erzielte den hervorragenden dritten Schlussrang durch optimale Leistungen sowohl bei den schnellen Rettungsschwimmdisziplinen als auch in technisch anspruchsvollen Wettkampfstafetten mit Rettungshilfsmitteln.

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Damenmannschaft der SLRG Rapperswil-Jona mit Sabrina Helbling, Ursi Hediger, Patricia Hediger, Jeanine Forster, Yvonne Kompein

Plauschmannschaft war top

Die gemischte Plauschmannschaft, welche die gleichen Disziplinen absolvierte, triumphierte am Schluss über alle anderen Plauschmannschaften und belegte damit den ersten Platz. Leider fiel der Preis, welcher aus Tradition unter den Plauschmannschaften verlost wird, schliesslich nicht an die Sieger und machte somit andere zu freudigen Gewinnern.

Herren verpatzten die CPR

Nach dem fulminanten Schweizermeistertitel in Nothilfe an den diesjährigen Schweizermeisterschaften im August sollte es an den Regionalwettkämpfen anders kommen. Trotz sehr guten schwimmerischen Leistungen in den schnellen, wie auch technisch anspruchsvollen Disziplinen, reichte es am Schluss nur für den undankbaren 5. Rang und dies aufgrund eines durchwegs verpatzten Auftritts bei 6 Minuten Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) in Zweihelfermethode. Die Motivation es das nächste Mal wieder zu korrigieren und in gewohnter Manier sehr gut zu absolvieren ist gestärkt.

Die vollständige Rangliste ist im Menü unter Downloads - Interne Dateien zu finden.

Erstellt von Michael Hediger

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Kürzlich ist die neue Ausgabe unserer Vereinszeitung (Sprützposcht 36, Sommer 2010) erschienen. Unter dem Menüpunkt Sprützposcht kannst Du die Zeitschrift ab sofort auch online ansehen. Cool

Als der Kapitän voll bekleidet von Board sprang und durch das Wasser lief, irritierte er die anderen Badegäste, die im Wasser schwammen. "Nicht, dass er jetzt denkt, du ertrinkst", sagte der Mann zu seiner Frau, da sie sich kurze Zeit zuvor mit Wasser bespritzt und geschrien hatten. "Was macht er hier?!", fragte die Frau leicht gereizt ihren Mann. "Es geht uns gut!", rief der Mann dem Kapitän zu. Aber der Kapitän ließ sich nicht aufhalten. Er schwamm unnachgiebig an dem Pärchen vorbei und schrie nur kurz "Weg da!". Denn direkt hinter ihnen, nur wenige Meter entfernt, war die neunjährige Tochter gerade dabei zu ertrinken. Der Kapitän kam in allerletzter Sekunde. Das Mädchen fing an zu weinen und schluchzte: "Papa!".

Woher wusste der Kapitän aus so vielen Metern Entfernung, dass die Tochter gerade dabei war zu ertrinken und sowohl Mutter als auch Vater dies aus weniger als drei Metern nicht erkennen konnten?

Der Kapitän ist ein ehemaliger Rettungsschwimmer der Küstenwache und hat durch eine fachliche Ausbildung gelernt, die Gefahren des Ertrinkens rechtzeitig zu erkennen. Und nein, wenn jemand ertrinkt, dann wird nicht, wie es oft im Fernsehen gezeigt wird, wild geschrien und gewunken. Sie sollten sicherstellen, dass Sie die Anzeichen des Ertrinkens erkennen. Denn bis die neunjährige Tochter mit letzter Kraft "Papa" sagte, hatte sie nicht einen Ton von sich gegeben. Das Ertrinken ist fast immer ein ruhiger und wortloser Vorgang. In der Realität wird selten gewunken, geschrien oder wie wild gestrampelt.

Das, was Menschen tun, um tatsächliches oder vermeintliches Ertrinken zu verhindern, hat Dr. Francesco A. Pia die instinktive Reaktion (The Instinctive Drowning Response) genannt. Es gibt kein Geschrei, kein Gespritze und kein Gewinke. Überdenken Sie Folgendes: Der Tod durch Ertrinken ist der zweithäufigste Unfalltod (nach Verkehrsunfällen) bei Kindern bis zu einem Alter von 15 Jahren. Auch im nächsten Jahr werden wieder Kinder ertrinken. Etwa die Hälfte wird in einer Entfernung von nicht mehr als 20 Metern von einem Elternteil ertrinken. Und in 10% dieser Fälle wird ein Erwachsener sogar zusehen und keine Ahnung davon haben, was da gerade geschieht. Ertrinken sieht nicht aus wie ertrinken!

Auf folgende Anzeichen müssen Sie beim Baden achten:

  1. In den meisten Fällen sind ertrinkende Menschen physiologisch nicht dazu fähig, Hilfe zu rufen. Da das Atmungssystem auf das Atmen ausgelegt ist und die Sprache die zweite/überlagerte Funktion darstellt, muss zunächst die Atmung sichergestellt werden, bevor die Sprachfunktion stattfinden kann.
  2. Da sich der Mund beim Ertrinken unter der Wasseroberfläche befindet und nur kurzeitig wieder aus dem Wasser auftaucht, ist die Zeit für das Ausatmen, Einatmen und für einen Hilferuf zu kurz. Sobald sich der Mund einer ertrinkenden Person über der Wasseroberfläche befindet, wird schnell ausgeatmet und wieder eingeatmet, bevor der Kopf wieder unter Wasser abtaucht.
  3. Ein herbeiwinken ist nicht möglich. Die Arme werden instinktiv seitlich ausgestreckt und von oben auf die Wasseroberfläche gedrückt. Diese Schutzfunktion soll den Körper über der Wasseroberfläche halten, um weiter Atmen zu können.
  4. Eine bewusste Steuerung der Arme ist bei einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken nicht möglich. Ertrinkende Menschen sind aus physiologischer Sicht nicht dazu fähig, das Ertrinken durch bewusste und gesteuerte Bewegungen abzuwenden. Ein Winken nach Hilfe ist also nicht möglich.
  5. Während der Dauer des Ertrinkens befindet sich der Körper aufrecht im Wasser. In der Regel können sich Ertrinkende nur 20 bis 60 Sekunden an der Wasseroberfläche halten, bevor sie untergehen. Nicht viel Zeit für einen Rettungsschwimmer.
  6. Selbstverständlich befindet sich eine Person, die schreiend und winkend um Hilfe ruft, in einer ernsthaften Situation. Anders als beim tatsächlichen Ertrinken, können sich die betroffenen Personen an Ihrer eigenen Rettung beteiligen und z.B. nach Rettungsleinen oder -ringen greifen. Dieser Zustand wird als Wassernotsituation bezeichnet. Eine Wassernotsituation muss nicht zwangsläufig vor einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken auftreten.
Weitere wichtige Anzeichen des Ertrinkens
  • Der Kopf ist nach hinten geneigt und unter Wasser. Der Mund befindet sich auf einer Höhe mit der Wasseroberfläche
  • Die Augen sind glasig und leer
  • Die Augen sind geschlossen
  • Die Haaren hängen vor Stirn und/oder den Augen
  • Der Körper befindet sich vertikal im Wasser – die Beine werden nicht bewegt
  • Der Ertrinkende beschleunigt die Atmung und kämpft nach Luft
  • Die Betroffene Person unternimmt den Versuch zu schwimmen, kommt aber nicht voran
  • Es wird versucht sich auf den Rücken zu drehen.

Sollte also ein Rettungsschwimmer plötzlich ins Wasser laufen und es sieht für Sie so aus, als wäre alles in Ordnung, dann täuschen Sie sich nicht. Der einfachste Hinweis des Ertrinkens wirkt nicht immer so, als würde jemand ertrinken. Seien Sie also vorsichtig. Wenn Sie sicher gehen wollen, dann fragen Sie die betreffende Person: "Geht es dir gut? Brauchst du Hilfe?". Erhalten Sie eine Antwort, dann scheint es der Person wirklich gut zu gehen. Wenn nicht, dann bleiben Ihnen nur wenige Sekunden, um ihn zu retten. Und noch ein Hinweis für alle Eltern: Kinder, die im Wasser spielen, sind laut und machen Lärm. Sollte es still werden, dann sollten Sie nachschauen weshalb.

Text von nordsee24.de

Ein roter Rettungsroboter unterstützt Rettungsschwimmer an einem Strand im US-Bundesstaat Kalifornien. Gerät ein Schwimmer in Seenot, wird der Roboter ins Wasser geworfen und zieht den Schwimmer an Land. In der nächsten Version soll der Roboter autonom im Wasser patrouillieren.

Das US-Unternehmen Hydronalix hat einen Roboter entwickelt, der in Seenot geratene Schwimmer retten soll. Emily (Emergency Integrated Lifesaving Lanyard) heißt der Roboter. Die erste Emily ist seit kurzem im Einsatz an einem der Strände des kalifornischen Badeortes Malibu.

Robotische Rettungsboje

Emily erinnert ein wenig an die Bojen der Rettungsschwimmer aus der US-Fernsehserie Baywatch: Sie ist rot und hat eine längliche Form. Sie ist etwa 1,40 m lang, 40 cm breit und 20 cm hoch. Derzeit wird sie wie eine automatische Rettungsboje eingesetzt: Sieht der Retter an Land, dass ein Schwimmer in Not ist, wirft er Emily ins Wasser. Der Roboter fährt zu dem Schwimmer, der sich an einer Leine, die rund um den Schwimmroboter gespannt ist, festhält. Dann bringt Emily ihn zurück an Land.

Emily ist mit einem Sonargerät ausgestattet, mit dem sie den zu rettenden Schwimmer ortet. Das Sonar sucht unter Wasser nach typischen Bewegungen, die ein Schwimmer in Seenot macht. Sein Impeller, ein Propeller in einem röhrenförmigen Gehäuse, beschleunigt den Roboter auf etwa 45 km/h. Damit kann Emily auch bei starkem Wellengang oder durch die Brandung manövrieren. Oben auf dem Rumpf sitzt eine Kamera, mit der der Retter an Land die Situation vor Ort verfolgen kann. Außerdem verfügt Emily über einen Lautsprecher, über den der Retter Kontakt mit dem Schwimmer aufnehmen kann, zum Beispiel Anweisungen geben oder den Schwimmer beruhigen.

Autonomer Rettungsroboter

Die aktuelle Version des Rettungsroboters ist so konzipiert, dass er im Notfall von einem Retter am Strand, auf einem Boot oder in einem Hubschrauber ausgeworfen wird. Hydronalix will Emily aber so weiterentwickeln, dass sie autonom agiert: Der Roboter wird dann vor dem Strand ausgesetzt, schwimmt auf und ab und handelt selbstständig, wenn ein Schwimmer zu ertrinken droht. Diese Version soll im kommenden Frühjahr für rund 3.500 US-Dollar auf den Markt kommen, sagte Hydronalix-Chef Tony Mulligan dem US-Wissenschaftsmagazin Popular Science.

Wenn Emily als Rettungsboje eingesetzt wird, hält sie laut Hersteller mit einer Akkuladung über 100 Stunden durch. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Hydronalix mit knapp 65 km/h an. Mit der Geschwindigkeit soll Emily 35 Minuten unterwegs sein. Der autonome Roboter soll später mit einer Geschwindigkeit von rund 8 km/h gut 8,5 Stunden vor dem Strand patrouillieren können.

Fotos von unserer Konkurrenz ;-)

Wie Ihr sicher bemerkt habt, hat sich das Aussehen unserer Homepage grundlegend geändert. Um von der modernen Technik und vor allem von den sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten zu profitieren, habe ich die Homepage der SLRG Sektion Rapperswil-Jona überarbeitet.

Neben der neuesten Technik auf der Basis eine Content Management Systems (CMS Joomla!) ergeben sich folgende Vorteile für die Besucher der Homepage:

  • modernes überarbeitetes Design
  • Beiträge können von mehreren Benutzern gleichzeitig erstellt und auch veröffentlicht werden
  • Unterscheidung von Autoren von Beiträgen und Administratoren der Homepage
  • separater Bereich für registrierte Benutzer
  • Möglichkeit zum Versand eines Newsletters an alle registrierten Benutzer

Im Moment sind noch nicht sämtliche Bereiche vollständig überarbeitet. Dies werde ich jedoch in den nächsten Tagen und Wochen noch vornehmen. Die wichtigsten Informationen sind jedoch verfügbar und werden weiter ausgebaut.

Wer Probleme mit dem Anzeigen der überarbeiteten Homepage oder dem Registrieren als Benutzer hat kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Viel Spass beim Herumstöbern.

Die SLRG führt auf 2011 die neue, modularisierte Ausbildungsstruktur ein. Module mit klaren Schwerpunktthemen können von den verschiedenen Anspruchsgruppen nach Bedarf einzeln oder als Paket absolviert werden. Die verschiedenen Verbände erarbeiten zusammen mit der SLRG die Richtlinien zur Sicherheitsausbildung ihrer Mitglieder.

Durch die gezielte Ausbildung wird den Erkenntnissen aus der SLRG-Jubiläumsstudie Rechnung getragen. Diese hat klar aufgezeigt, dass sich tödliche Ertrinkungsunfälle zum grössten Teil in Freigewässern ereignen.

Die auf 2011  eingeführten Module decken den Bedarf an Wassersicherheitsausbildungen grösstenteils ab. Sie werden fortlaufend, auch in Zusammenarbeit mit Partnerverbänden, ergänzt. Das Ziel besteht darin, alle Aspekte der Wassersicherheit mit entsprechenden Angeboten abzudecken. Dadurch wird allen Anspruchsgruppen eine passende Ausbildung zur Verfügung gestellt.