Der neue SLRG-Kurzfilm "Lautloses Ertrinken" handelt davon, dass kleine Kinder immer beaufsichtigt werden müssen. Sie sind vom Wasser fasziniert und sehr schnell dort. Fallen sie ins Wasser, finden sie es nicht erschreckend und wehren sich deshalb auch nicht dagegen. Sie gehen einfach lautlos und ohne bemerkt zu werden unter. Weitere Infos unter www.das-wasser-und-ich.ch.

Seit 80 Jahren verhindern die Rettungsschwimmer der SLRG das Ertrinken. Neuestes Präventionsprojekt: Eine schweizweite Online-Gefahrenkarte mit Namen aquamap.ch. In diesem Sommer erkunden 80 Freiwillige der Rettungsschwimmer gefährliche Schwimmstrecken in Flüssen und Seen. Bereits erfasst: Die Daten der kantonalen Seepolizei Zürich sowie der Polizei in Zug, St. Gallen, Thurgau, Glarus und Schwyz.

Im «Wasserschloss» Europas gibt es nicht nur den grössten Wasserfall des Kontinents, sondern auch 1'500 Seen und zahlreiche Flüsse. Das erklärt, warum noch in den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts hierzulande jährlich über 250 Personen ertranken – bei nur rund 3,5 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern. Wassersport galt damals als lebensgefährlich und sollte sogar verboten werden. Um das zu verhindern, wurde die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG gegründet.

Der Aufenthalt im und am Wasser ist heute viel sicherer. Schwimmen zählt zu den beliebtesten Freizeitsportarten. Die Zahl der Todesfälle und Unfälle hat sich auch dank den Anstrengungen der Rettungsschwimmer deutlich verringert. In 132 Sektionen engagieren sich heute 27'500 Freiwillige: Sie halten Bad- oder Strandwachen, informieren an Messen oder in Kindergärten und bilden Profis wie Polizei, Rettungsdienste, Lehrpersonen und Feuerwehr sowie Freizeitschwimmer aus – in den vergangenen Jahrzehnten über 500'000 Menschen.

Doch immer noch kommen jedes Jahr durchschnittlich 50 Personen im Wasser unfreiwillig zu Tode. Zusätzlich gibt es jährlich über 16'000 Wasserunfälle ohne Todesfolgen. 50 Wasser- und Badeunfälle führen jedes Jahr zur Invalidität. 270 Unfallopfer müssen mit schweren und 520 Opfer mit mittelschweren Verletzungen im Spital behandelt werden. Insgesamt verursachen die Unfälle im Wassersport Kosten von rund CHF 125 Mio. pro Jahr.

Deshalb lassen die Rettungsschwimmer in ihren Präventionsanstrengungen nicht nach. Nachdem die von der SLRG lancierte Petition «Schulschwimmen für alle» bei der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK eingereichte wurde, folgte im Jahre 2009 die Jubiläumsstudie der SLRG. Diese ergab, dass in der Schweiz neun von zehn tödlichen Unfällen in Seen und Flüssen
stattfinden. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde innerhalb der vergangenen zwei Jahre die Ausbildung der Rettungsschwimmer reformiert.

Seit 2011 arbeitet die SLRG an ihrem neuesten Projekt, der

aquamap.ch

Sie zeigt online die Wasserplauschplätze der Schweiz mit kleinem und grossem Gefahrenpotenzial. Dazu erkunden 80 Freiwillige die lokalen Örtlichkeiten. Sie fotografieren sie und melden die Koordinaten mit Spass - bzw. Gefahrenfaktor. Markus Obertüfer, Zentralsekretär der SLRG erklärt, warum die Rettungsschwimmer dieses ehrgeizige Projekt lanciert haben: «Die Rettungsschwimmer haben untereinander ein gut funktionierendes Beziehungsnetz. Durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch können heikle Situationen an Schweizer Gewässern gegenseitig besprochen, fundiert aufbereitet und für den Anwender als optimale Informationen bereitgestellt werden.» Der Gedanke der Gefahrenkarten ist nicht ganz neu, doch birgt das Online-Projekt spezielle Herausforderungen, wie der Rettungsschwimmer Bernhard Fleuti erklärt: «Die Aarekarte ist in 25 Jahren zur heutigen Form gewachsen.

Die aquamap.ch will nun innert zwei Jahren sowohl grafisch ansprechend wie auch schweizweit vollständig die Gefahrenstellen und Schwimmstrecken erfassen. Das hat noch niemand gemacht, auch nicht im benachbarten Europa.» Letztes Jahr wurde die Idee einer Schweizerkarte der Rettungsschwimmer konkretisiert und anhand eines Prototypen erstmals geprüft. Nach der Auswahl eines Software-Entwicklers wurde in mehreren Schritten die Realisierung vorangetrieben. Bernhard Fleuti hat neben seinem 100%-Job als ICT Consultant in den vergangenen Monaten unzählige Stunden freiwillig in das Projekt investiert: « Die beste Software nützt nichts, wenn keine Daten für die Darstellung da sind. Mit Volldampf geht es nun zusammen mit den Sektionen an die Erfassung unserer Schwimmstrecken und Badeplätze. Parallel dazu laufen die letzten Bereinigungen der Software und die Finalisierung der Entwicklung einer iPhone-App.

Das Sektionstreffen 2012 findet am 25. und 26. August 2012 im Freibad Bachmatten in Muri AG statt. Teinlnahmeberechtigt ist jeder mit mindestens einem gültigen Brevet Basis Pool.

Folgende Homepage hält Euch auf dem Laufenden:

SM2012 in Muri AG

Weitere Informationen folgen sobald verfügbar.


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Die Frühlings-Ausgabe 2012 der Vereinszeitung ist nun auch online in der Rubrik Sprützposcht abrufbar. Zusätzlich können die Dokumente des Jahresversands (Infoblatt und Jahresprogramm) aus dem internen Download-Bereich heruntergeladen werden. Viel Vergnügen beim Lesen!

Liebe Rettungsschwimmer und Rettungsschwimmerinnen der Sektion Rapperswil-Jona

Zusätzlich zu den Kurz-Informationen an der Sektionsversammlung findet ihr nachfolgend noch einmal die vollständigen Infos zur sektionsinternen Weiterbildung 2012, die zentral sind für euch. Lest die folgenden Zeilen deshalb aufmerksam.

  1. Sämtliche Weiterbildungen (mit Ausweis, also Brevet- FK und CPR-FK) für unsere Mitglieder finden nur noch alle 2 Jahre in den geraden Jahren statt (2012, 2014, 2016, ...). Grund: Massiv höhere Gebühren, FK-Pflicht offiziell neu alle 4 Jahre, gestiegene Belastung unserer Kursleiter.
  2. Sektions-Mitglieder zahlen nur die Ausweisgebühren, wenn sie an den offiziellen Daten der internen Ausbildung teilnehmen. Natürlich steht es jedem frei, die öffentlichen Kurse zu besuchen, dann jedoch zum Preis für externe Teilnehmer.
  3. "CPR" gibt es nicht mehr. Ab diesem Jahr nennt sich das Ganze "BLS-AED" und bringt grundlegende Neuerungen. Für Mitglieder organisieren wir eine Umschulung: Bedingung: Aktiver CPR.
  4. Es wäre unser Wunsch, dass alle Aktiven und Leiter dieses Jahr auch das Seemodul machen.

Folgende Ausbildungen bietet die Sektion Rapperswil-Jona für Sektions-Angehörige:

BLS-AED für Experten / Leiter / Hilfsleiter der Sektion Rapperswil-Jona

  • Samstag, 31.03.2012 im Lido
  • Achtung: Dies ist eine Umschulung und kein Grundkurs!
  • Voraussetzung: aktiver CPR (mit Kleber 2010,11)
  • Wenn jemand bereits den BLS-AED hat: Möglichkeit, als FK zu werten!
  • Falls jemand einen abgelaufenen CPR hat muss der Grundkurs extern gemacht werden
  • Zusätzliche Information: Wer einen CPR-Kleber 2011 hat: Im 2013 gibt es keinen FK! 2013 Extern gehen und voll zahlen oder jetzt für 2012 anmelden!

Seemodul für aktive Vereinsmitglieder

  • Entweder: 5 Trainingsabende (jeweils Dienstags): 05.06.2012 / 12.06.2012 / 19.06.2012 / 26.06.2012 / 03.07.2012
  • Oder: 2 Trainingsabende (jeweils Dienstags): 05.06.2012 / 12.06.2012 und ein Samstag Morgen: 16.06.2012
  • Sämtliche Abende/Morgen müssen jeweils besucht werden (keine Absenzen erlaubt!)
  • Gilt als Fortbildungskurz für das Brevet-1
  • Nächstes Seemodul erst wieder 2012

BLS-AED Umschulung für aktive Vereinsmitglieder

  • Samstag, 16.06.2012 im Lido
  • Achtung: Dies ist eine Umschulung und kein Grundkurs!
  • Voraussetzung: aktiver CPR (mit Kleber 2010,11)
  • Wenn jemand bereits den BLS-AED hat: Möglichkeit, als FK zu werten!

Aktivierung von sistierten Brevets

  • Für alle, die ihr Brevet reaktivieren wollen/müssen (für Seemodul, Wettkämpfe etc.) mit einem Kleber von 2009 oder älter
  • Gute Möglichkeit, da kurze Sache!
  • Aktivierung durch WK Pool am 29.05.2012 (Dienstags-Training)
Wie gesagt ist es unser Wunsch, dass alle Aktiven das Seemodul und die BLS-AED Umschulung machen.

Das Ganze hat für euch enorme Vorteile:

  • Reaktivierung (wenn nötig) innerhalb max. 30 Minuten (Parcours) statt ein ganzer FK
  • BLS-AED Umschulung ca. 3h statt Grundkurs
  • Seemodul im Training statt ein 8-Stünder
  • Alles zusammen für 30.- Ausweisgebühr (geht nach Sursee) statt normal 280.-

Aber:

  • Das Ganze muss schnell gehen. In 2 Wochen müssen wir die Kurse anmelden. Deshalb hast du nur eine Woche Zeit, dich zu entscheiden.
  • Bei Brevet-Aktivierung und Seemodul gibt es keinen Spielraum bei den Daten. Wenn du bei etwas dabei sein willst, musst du es lückenlos besuchen. Beim Seemodul kannst du dich aber nach der Anmeldung noch entscheiden, ob du Variante A oder B besuchst.
  • Beim BLS-AED kann ev. im Einzelfall eine individuelle Lösung gefunden werden.

Denkt daran: 2013 machen wir nichts internes. Achtet darauf, dass euch nichts abläuft.

Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen !

Herzliche Grüsse

Kerim und Hansi

Entscheidungshilfe für die Freigabe/Sperrung von Eisflächen auf natürlichen Gewässern

Die vorliegende Broschüre 'Tragfähigkeit von Eis' will in erster Linie den verantwortlichen Personen eine wichtige Entscheidungshilfe für die Freigabe resp. Sperrung von Eisflächen auf natürlichen Gewässern sein.

Kenntnis und Berücksichtigung der lokalen Verhältnisse sind aber nach wie vor von zentraler Bedeutung.

Die Ausführungen beruhen auf den zur Zeit bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Trotzdem muss die Herausgeberin aus rechtlichen Gründen jegliche Haftung für Unfälle und Schäden ablehnen, die sich aus der Anwendung der in dieser Broschüre angegebenen Empfehlungen ergeben könnten. Die für die Entscheidung einer Freigabe oder Sperrung von Eisflächen zuständigen Stellen handeln in jedem Falle auf eigene Verantwortung.

Die neuen Ausbildungsmodule der SLRG wurden erfolgreich lanciert. Nun neigt sich das Übergangsjahr 2011 dem Ende zu. Ab 2012 werden im Bereich Wasserrettung schweizweit nur noch neue Module angeboten. Auf der Geschäftsstelle der SLRG treffen immer wieder Anfragen von Interessierten ein. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Umstellung findest du hier:

1. Wie kann ich mein Brevet I in eine Ausbildung nach neuen Richtlinien umwandeln?

Ein bestehendes Brevet I kann über den neuen Wiederholungskurs in ein Brevet Basis Pool oder Brevet Plus Pool umgewandelt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Brevet I noch gültig oder bereits sistiert ist.

2. Was passiert, wenn ich mein Brevet I bis Ende 2011 nicht umwandeln lasse?

Das Brevet I behält seine Gültigkeit gemäss alten Richtlinien. Nach zwei Jahren ohne Wiederholungskurs wird das Brevet I sistiert. Ein sistiertes Brevet I kann auch nach 2011 über den WK Pool aktiviert und in eine neue Ausbildung umgewandelt werden.

3. Welche Ausbildung benötige ich für meine Tätigkeit als Lehrer / Badaufsicht / Pfadileiter / ....?

Da im und am Wasser für alle Personen die gleichen Risiken bestehen, gibt die SLRG keine berufsspezifischen Empfehlungen ab. Viel wichtiger ist, an welcher Art Gewässer eine Aktivität durchgeführt wird. Neben der Ausbildung im Pool bietet die SLRG deshalb auch Module im See und im Fluss an.

Ist man aus beruflichen Gründen auf eine Ausbildung der SLRG angewiesen, bestimmt der Arbeitgeber, welche Ausbildungen absolviert werden müssen. Bei Lehrpersonen sind zudem die kantonalen Weisungen zu berücksichtigen.

4. Wie finde ich einen passenden Kurs?

Die Kurse auf der Grundstufe werden von den einzelnen Sektionen der SLRG selbständig organisiert und im nationalen Kurskalender ausgeschrieben. Je nach Sektion werden die einzelnen Ausbildungen separat oder kombiniert angeboten. Bei Fragen zu einem bestimmten Kurs gibt der Kursleiter der Sektion Rapperswil-Jona gerne Auskunft.

5. Ich habe meinen Ausweis verloren. Wo bekomme ich einen Ersatzausweis?

Falls du einen neuen Ausweis benötigst, kannst du diesen hier bestellen oder direkt mit der Geschäftsstelle Kontakt aufnehmen.


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Die Sommer-Ausgabe 2011 der Sprützposcht wird diese Woche in den Trainings verteilt. Unter Sprützposcht kann die Zeitschrift der SLRG Rapperswil-Jona auch online angesehen werden. Herzlichen Dank an alle Autoren, Fotografen und Sponsoren für ihre wertvolle Arbeit und Unterstützung, die zum Gelingen dieser Ausgabe beigetragen haben. Viel Spass beim Lesen!